07.01.2020

Stellenausschreibung: 1 Stelle Wiss. Mitarbeiter*in (m/w/d), Projekt “The Short Life of Soviet Yiddish Literature”

Am LEIBNIZ-ZENTRUM FÜR LITERATUR- UND KULTURFORSCHUNG (ZfL) in Berlin ist im Rahmen des überregionalen Projektvorhabens »The Short Life of Soviet Yiddish Literature« zum 01.05.2020 folgende Teilzeitstelle zu besetzen:

1 Stelle als Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d)
65%, Entgeltgruppe TVöD E 13 (Bund)

ab 01.05.2020, befristet bis zum 30.04.2023

Die Promotionsstelle dient der Verfertigung einer Dissertation im Bereich der sowjetisch-jiddischen Literatur der Zwischenkriegszeit oder unmittelbaren Nachkriegszeit. Sie kann als Monographie zu einzelnen Autoren oder als thematische bzw. vergleichende Studie angelegt sein. Besonderes Augenmerk soll dabei auf die poetische Verarbeitung von Utopie, Erinnerung und kollektiver Zughörigkeit und das Zusammenspiel verschiedener Poetiken aus den Traditionen der jiddischen Literatur, dem sozialistischen Realismus, der literarischen Moderne etc. gelegt werden. Die Dissertation kann auf Deutsch oder Englisch verfasst werden.

Das Leibniz-Zentrum für Literatur- und Kulturforschung (ZfL) erforscht Literatur in interdisziplinären Zusammenhängen und unter kulturwissenschaftlichen Voraussetzungen. Untersucht werden die Genese verschiedener Literaturkonzepte und ihre künftigen Möglichkeiten sowie das Verhältnis von Literatur und anderen Künsten oder kulturellen Praktiken. Die Arbeit des ZfL orientiert sich an Problemen der Gegenwart, die in größere historische Zusammenhänge gerückt werden. Übergreifendes Interesse gilt alternativen Beschreibungen unserer Moderne. Die drei Forschungsschwerpunkte »Theoriegeschichte«, »Weltliteratur« und »Lebenswissen« bilden historisch und systematisch einen Gesamtzusammenhang mit unterschiedlichen Akzentsetzungen. Methodologisch verbindet sie der gemeinsame Horizont historisch-hermeneutischer Zugangsweisen. Als besonders profilbildend für die Arbeit des ZfL gelten u.a. religionsgeschichtliche, bildwissenschaftliche und begriffshistorische Ansätze.

 

Voraussetzungen:

  • Fremdsprachenkenntnisse: Deutsch, Englisch, Russisch, Yiddisch
  • Dissertationsvorhaben in einem literatur- oder kulturwissenschaftlichen Fach
  • Bereitschaft zu interdisziplinärer Forschung
  • Mitarbeit im überregionalen Gesamtprojekt, Teilnahme an den Arbeitstreffen
  • Bereitschaft zur engagierten Mitarbeit am ZfL neben der Projekttätigkeit

Das ZfL bietet Ihnen:

  • ein interdisziplinäres und internationales Forschungsumfeld
  • die Integration in die Forschungsaktivitäten des ZfL
  • regelmäßige Betreuungsgespräche und Gelegenheit zur Projektvorstellung
  • Raum für Eigeninitiative
  • familienfreundliche Arbeitsbedingungen

Die Bewerbung sollte die folgenden Unterlagen enthalten:

  • Anschreiben inklusive Motivationsschreiben
  • Lebenslauf, Zeugnisse, ggf. Publikationsliste
  • Skizze eines möglichen Dissertationsprojekts (3 bis 5 Seiten)
  • Angabe von 2 möglichen Referenzgutachter*innen

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung ausschließlich in elektronischer Form und in einem einzigen PDF-Dokument an Herrn Prof. Dr. Daniel Weidner (bewerbungen@zfl-berlin.org). Das ZfL strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert deshalb qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung und Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.

Bewerbungsschluss ist der 9. Februar 2020.

Die Auswahlgespräche werden voraussichtlich am 12./13. März 2020 in Leipzig stattfinden.

 

Im Rahmen des Projekts »The Short Life of Soviet Yiddish Literature«, das durch das Förderprogramm »Leibniz-Kooperative Exzellenz« im Leibniz-Wettbewerb gefördert wird, sind insgesamt vier Stellen zum nächstmöglichen Termin zu besetzen: